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Normale Version: Komisches Erlebnis beim Vorstellungsgespräch
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Hallo,

ich bin neu hier und hoffe dass ich mir das richtige Unterthema ausgesucht habe.

Ich hatte gestern und heute ein komisches Erlebnis im Bezug auf eine Vorstellung bei einer Firma.

Ich wurde gestern vom Chef der Firma angerufen, dieser sagte schon am Telefon, dass er sehr viel Wert auf ein familiäres Umfeld im Büro legt und auch gerne mit seiner Büroangestellten essen geht. Auch ist er der Meinung, dass ich unbedingt einen Führerschein brauche. (Wozu? Ich arbeite doch im Büro und nicht im Außendienst??) Aber das tut ja jetzt auch nichts zur Sache, jedenfalls bot er mir auch an, die kosten für den Führerschein für mich zu übernehmen. Huh Das macht doch sonst kein Mensch, oder?

Heute war ich dann dort zum Vorstellungsgespräch, ich habe extra meinen Freund gebeten mich dorthin zu fahren und draußen zu warten, da ich ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache hatte, aber trotzdem dem Betrieb eine Chance geben wollte.
Als ich dort klingelte machte ein ca. 50-jähriger, schmieriger Kerl die Tür auf, und begrüßte mich auch sehr überschwänglich und bat mich herein.
Im Verlauf des Vorstellungsgespräches machte er mir viele Komplimente, unter anderem, dass ich doch so schöne Zähne habe. Er machte mir auch zwischen den Zeilen klar, dass das tägliche Mittagessen mit ihm zum Job der Bürokauffrau in seinem Unternehmen gehört und dort nur privates besprochen wird. Auch die Tatsache, dass ich den ganzen Tag alleine mit ihm im Büro sein würde beunruhigt mich etwas. Nun möchte der Herr auch noch, dass ich 2 Wochen bei ihm Probearbeiten komme.

Das ganze kommt mir schon recht komisch vor, ich will aber auch nicht den Teufel an die Wand malen und vielleicht einen Menschen zu unrecht beschuldigen. Ich hatte aber schon irgendwie das Gefühl, dass der Herr nicht nur eine Bürokraft sucht und auf etwas mehr aus ist.

Ich suche nun nach Meinungen und Ratschlägen zu der Sache. Was soll ich jetzt machen?

LG Engelchen5
Guten Abend,


Ist ja schon ein starkes Stück... Krank

Aber typisch. Erstmal eine Einladung (Vorstellungsgespräch) dann das Versprechen auf weitere Vorzüge (weitere Einladungen) später dann das Versprechen nach Karriere (...'wenn Sie mit mir...dann könnte ich mir vorstellen ...' oder 'Ich sehe Sie schon als die neue Chefsekretärin'...
Hab ich schon oft gehört. Confused

Alles nur leere Versprechungen eines alten perversen Sackes, der auf dem 'freien Markt' keine Partnerin finden und dem eine Reise nach Thailand zu teuer ist. Oder der sich nicht an die Verpflichtungen einer Partnerschaft binden möchte.

Mein Tip: Finger weg! Oder, falls Du die Stelle wirklich brauchst: Nimm sie an und wenn der Kerl Dir an die Wäsche will, dreh den Spieß um und erkläre ihm daß Du alles an die große Glocke hängst. Beweise sammeln nicht vergessen!! Denn im Fall des Falles steht Aussage gegen Aussage.

Viel Erfolg. Daumen

Gruß
Zausi


PS: Wäre schön zu erfahren, wie die Sache ausgegangen ist.
Unglaublich...

Was es für Leute gibt...


Alles Liebe für Dich und daß Du ja einen guten Job mit einem guten Chef findest.
Da würde ich nur anfangen (als Frau) wenn ein Gleichstellungsbeauftragter mit anfängt, der im Zweifel über Kamptkünste verfügt... dann würde sich sowas schnell erledigen. Aber auf Firmen mit weniger als 5 Mitarbeitern (außer bei Gründern) würde ich mich nie einlassen...
Bist du sicher dass dir der Kerl nur einfach unsympatisch war?
(28.04.2015, 17:17 18)Gehrkenstrauch schrieb: [ -> ]Da würde ich nur anfangen (als Frau) wenn ein Gleichstellungsbeauftragter mit anfängt, der im Zweifel über Kamptkünste verfügt... dann würde sich sowas schnell erledigen. Aber auf Firmen mit weniger als 5 Mitarbeitern (außer bei Gründern) würde ich mich nie einlassen...

Hallo Gehrkenstrauch!

Dieses "kranke" Verhalten vieler Vorgesetzter hat nichts mit Betriebsgrößen zu tun. Bei Betrieben mit weniger als 5 Mitarbeitern besteht lediglich kein Kündigungsschutz, selbst wenn du da 20 Jahre gearbeitet hast. Grundsätzlich gilt: FINGER WEG!!!

Gruß, "Guy Fawkes`s Erbe"
Sowas habe ich schon öfter von vielen Frauen gehört. Man kann sehr gut erkennen, wenn die Grenze zwischen Privatem und Geschäftlichem überschritten wird und dieses Verhalten tut das auf jedne Fall. Ich würde davon die Figner weg lassen. Das hat nichts mit Sympathie zu tun. Unnötige Probleme sind quasi einprogrammiert.
Ich lasse generell die Finger davon , wenn ich ein ungutes Gefühl habe. ich hoffe, du hast das auch getan. Selbst, wenn er es wirklich nicht auf sexuelle Anspielungen angelegt hat, würdest du jeden Tag mit dem unguten Gefühl, dass es evtl so ist, zur Arbeit gehen. Das macht dich ja psychisch kaputt. Such dir besser was anderes!
Viel Erfolg!
(01.03.2016, 18:11 55)Nymus schrieb: [ -> ]Ich lasse generell die Finger davon , wenn ich ein ungutes Gefühl habe. ich hoffe, du hast das auch getan. Selbst, wenn er es wirklich nicht auf sexuelle Anspielungen angelegt hat, würdest du jeden Tag mit dem unguten Gefühl, dass es evtl so ist, zur Arbeit gehen. Das macht dich ja psychisch kaputt. Such dir besser was anderes!
Viel Erfolg!

Hallo Nymus! Ich bin mittlerweile Frührentner. Ich brauche nicht mehr arbeiten. Ich war lange Jahre Personalleiter in diversen Firmen. Darüber hinaus bin ich ausgebildete "Fachkraft für Arbeitssicherheit" und geprüfter "Qualitätsmanagementbeauftragter/Auditor". Ich kenne die Personalwirtschaft aus dem "eff-eff". Jetzt arbeite ich als Berater. Also, wenn du Fragen hast. Nur zu. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Gruß, "Guy Fawke´s Erbe"
Hi, danke. Wie viel muss man sich denn bei einem Bewerbungsgespräch gefallen lassen? Darf einem zum Beispiel gesagt werden, dass man nicht gut genug oder fit genug aussieht für einen Job? Und wie kann man sich dagegen wehren,w enn man z.B. verbal belästigt wird? Am Ende steht doch Aussage gegen Aussage? Oder hat man da spezielle Rechte als Arbeitnehmer?
Danke und Gruß
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